

und große
Kinder
Für kleine und große Kinder
Ein wunderbares Buch für Groß und Klein.


Puschi war ein kleiner rosafarbener Igel, der nie, aber wirklich nie etwas Schlimmes egal auch wem angetan hatte. Das Spannendste, was man über ihn sagen kann: Seine Nadeln piksten nicht. Ja, könnt ihr euch vorstellen, was das für ein gutes Wesen war, dass sogar seine Haarspitzen nicht spitz waren.

Wenn bei Kitty etwas schief lief, wollte sie immer das Pfötchen des kleinen Igels Puschi halten. Ihr Freund, diese nicht-piksende rosafarbene Kugel, strahlte soviel Ruhe aus, dass das riesengroße Problem der unknackbaren Eicheln sich innerhalb von fünf Sekunden einfach in Luft auflöste.

Joe der Wolf war immer aggressiv gegenüber allen Lebewesen im Wald. Er war aus den nichtigstenGründen bereit, sich zu prügeln.

Wie der weise Uhu zu sagen pflegte: "Wenn jemand euch etwas sagen will, dann sagt er es auch so, ihr braucht nicht zu fragen. Wenn er es nicht sagen will, dann nützt alles Fragen nichts, er sagt es euch nicht".

Tante Elsa mochte Puschi sehr. Sie mochte ihn so sehr, dass sie überzeugt war, ein dermaßen gutes Wesen kann kein Igel sein. Nur die Eichhörnchen waren so nette Tierchen, deshalb vermutete sie, Puschi könnte ein Eichhörnchen sein.

Seine Cousins Billy und Russel spotteten ständig über Puschi. Sie nannten ihn "die vierbeinige rosa Kleiderbürste" und lachten sich krumm. Puschi lachte mit ihnen und kapierte gar nicht,dass sie ihn zu ärgern versuchten.


Mr. Push (Bisser Manolov) ist der Schöpfer des kleinen Igels Puschi. Man kann es auch andersherum sehen: Puschi hat Mr. Push dazu gebracht, ihn zu erschaffen. Jeder und jede von uns sucht eine Insel der Ruhe, wo er oder sie richtig glücklich sein und lächeln darf. Diese Insel kann sich an verschiedenen Orten befinden: mitten im Ozean, in Omas Garten, auf dem staubigen Dachboden oder einfach in der entlegensten Ecke deiner Gedanken. Hauptsache, sie ist dort. Wenn du sie brauchst, begib dich hin, entspanne dich und lächele.



Puschi war ein kleiner rosafarbener Igel, der nie, aber wirklich nie etwas Schlimmes egal auch wem angetan hatte. Das Spannendste, was man über ihn sagen kann: Seine Nadeln piksten nicht. Ja, könnt ihr euch vorstellen, was das für ein gutes Wesen war, dass sogar seine Haarspitzen nicht spitz waren. Seine Cousins Billy und Russel spotteten ständig über Puschi. Sie nannten ihn "die vierbeinige rosa Kleiderbürste" und lachten sich krumm.

Puschi lag auf dem Rücken, auf seinen nicht-piksenden Nadeln. Es war am Morgen: die Zeit, als die Sonne ihren höchsten Punkt zu erreichen versucht, von dem sie die ganze Welt beobachten kann. Die Sonne ist dermaßen neugierig, dass sie immer den höchsten Punkt sucht. Puschi lag auf dem Rücken und schloss die Augen. Manchmal öffnete er sie, um alles rundherum zu sehen, aber durch sein rosa Bäuchlein…

Puschi lag auf dem Rücken, auf seinen nicht-piksenden Nadeln. Es war am Morgen: die Zeit, als die Sonne ihren höchsten Punkt zu erreichen versucht, von dem sie die ganze Welt beobachten kann. Die Sonne ist dermaßen neugierig, dass sie immer den höchsten Punkt sucht. Puschi lag auf dem Rücken und schloss die Augen. Manchmal öffnete er sie, um alles rundherum zu sehen, aber durch sein rosa Bäuchlein…

Es war ein besonderer Herbstmorgen. Irgendwie war es schon Herbst, aber noch warm. Der Wald war unter braun-gelbgrünen Blättern begraben, die alle an die bevorstehende weiße Schneedecke denken ließen. Genau unter der hundertjährigen Eiche bewegte sich ein Haufen Blätter. Eine kleine rosa Nase schaute hervor und fing an, die Luft in alle Richtungen zu beschnüffeln…

Joe der Wolf war immer aggressiv gegenüber allen Lebewesen im Wald. Er war aus den nichtigsten Gründen bereit, sich zu prügeln. Nur vor der Bärin Betty hatte er Angst. Er hatte sie vor mehreren Wintern einmal angegriffen, aber ihre schwere Tatze donnerte auf ihn herunter.

Fast niemand weiß, dass die Regentropfen im Fallen reden. Ich sage “fast”, weil der kleine Igel Puschi wusste es. Er wusste es nicht nur, sondern liebte es, ihnen dabei zuzuhören. Wenn es regnete, drehte sich Puschi auf den Rücken, obwohl das sehr schwierig war. Sich auf die Nadeln zu legen, ist ein echtes Abenteuer, selbst wenn die nicht piksen…

Wenn bei Kitty etwas schief lief, wollte sie immer das Pfötchen des kleinen Igels Puschi halten. Ihr Freund, diese nicht-piksende rosafarbene Kugel, strahlte soviel Ruhe aus, dass das riesengroße Problem der unknackbaren Eicheln sich innerhalb von fünf Sekunden einfach in Luft auflöste. Kitty war heute besonders nervös…

Der Igel Puschi beobachtete den Schmetterling, der auf einer Narzisse saß. Seine Augen saugten diesen wunderbaren Anblick auf. Der Schmetterling bewegte seine Flügel fast unsichtbar, so als ob er die Farben der gelben Blume in sich aufnehmen wollte. Ja, es war wie ein Farb-Austausch zwischen dem Schmetterling und der Narzisse. Das wunderte Puschi…

Puschi näherte sich vorsichtig der Schlange, die gekringelt schlief, und beschnüffelte sie sanft mit seinem rosa Näschen.
- Ich habe keine Ahnung, warum meine Geschwister diesen Wesen gegenüber so böse sind, – sagte er sich.
Er wollte die Schlange nicht erschrecken, aber andererseits hatte er große Lust auf ein Gespräch… Der Igel liebte es zu reden. Er wusste, dass es seine stärkste Waffe war ...

Puschi wusste, dass der Fluss lebt. Er saß oft am Ufer und hörte der Sinfonie verschiedener Geräusche zu. Jeder Ton war ruhig, melodisch und wie aus der Ferne. Ja, das war die Stimme des Flusses. Er hatte keine Worte, aber erzählte sehr viel. Man musste nur das dahingaloppierende Wasser betrachten und dann hörte man bald auch die “Wassermärchen”. Ja, genau…

Puschi lag auf dem Rücken, auf seinen nicht-piksenden Nadeln. Es war am Morgen: die Zeit, als die Sonne ihren höchsten Punkt zu erreichen versucht, von dem sie die ganze Welt beobachten kann. Die Sonne ist dermaßen neugierig, dass sie immer den höchsten Punkt sucht. Puschi lag auf dem Rücken und schloss die Augen. Manchmal öffnete er sie, um alles rundherum zu sehen, aber durch sein rosa Bäuchlein…

Puschi war fest davon überzeugt, am 22sten geboren worden zu sein. Komischerweise hatte er keine Ahnung in welchem Monat. Er hatte sich für den 22sten entschieden, weil in seiner Kindheit ihm der Vater oft gesagt hatte: “Das ist ganz einfach, wie zwei plus zwei!”. Aus “zwei plus zwei” war in seiner Erinnerung “zwei und zwei” oder 22 geworden. Das gefiel Puschi so gut, dass er diese Zahl als seine eigene ansah, im besten Sinne natürlich, als Geburtsdatum…

Puschi überlegte, was er Kitty zu Weihnachten schenken sollte. Er wollte keine Sache auswählen, die sie erwarten würde. Er wusste, dass ein Geschenk, das man erwartet, kein richtiges Geschenk ist. Er wollte, dass aus ihren Augen Glück sprüht, wenn sie das Geschenk sieht. Deshalb verbat er sich sofort jegliche Gedanken an Haselnüsse und Eicheln. Und sie hasste Handschuhe und Schals… Ach, wenn sie nur ein wenig singen könnte, würde er ihr ein Liedchen schreiben...
